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Education
August 17, 2026
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Futures-Margin: So arbeitet der Hebel für Sie
Futures sind Finanzkontrakte, mit denen Sie äquivalente Mengen des gehandelten Basiswerts für einen deutlich geringeren Kapitaleinsatz kontrollieren können. Dazu muss der Trader, der eine Option kaufen möchte, eine Margin hinterlegen. Mit anderen Worten: Futures sind gehebelte Produkte.

Was ist eine Margin?
Sich Geld von einem Broker zu leihen, um einen Trade zu tätigen, wird als Handel auf Margin bezeichnet. Beim Margin-Handel hinterlegt ein Investor Bargeld, das als Sicherheit für das dient, was im Grunde ein kurzfristiger Kredit ist. Häufig sind dafür Zinsen auf das geliehene Geld zu zahlen. In manchen Fällen kann dies aber auch an den Trader ausgezahlt werden, abhängig vom jeweiligen Zinssatz sowie den aktuellen Zinsen.
Definition von Margin
Die Margin ist der Betrag an Sicherheiten, den ein Broker oder eine Börse von einem Investor verlangt, um das Kreditrisiko abzudecken, das dieser für sie darstellt.
Definition von Hebel (Leverage)
Finanzieller Hebel ist im Wesentlichen geliehenes Geld, das genutzt werden kann, um Anlagerenditen zu verstärken, Vermögenswerte zu erwerben oder Kapital für ein Unternehmen zu beschaffen. Er ist jedoch nicht risikofrei, und an den Finanzmärkten verstärkt der Hebel nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste.
Wie funktioniert der Hebel?
Der Einsatz von Hebel erfordert eine Einlage, bekannt als Margin, die eine erhöhte Exposition gegenüber einem Basiswert ermöglicht.
Der Anbieter leiht Ihnen den Rest des Betrags – Sie zahlen nur einen Bruchteil des Gesamtwerts der Transaktion an. Mithilfe eines Hebelverhältnisses können Sie berechnen, wie hoch Ihre Exposition im Verhältnis zu Ihrer Margin ist.
Der Margin-Handel benötigt weniger Kapital, um Exposition gegenüber Handelspositionen zu erzielen. Verschiedene Finanzinstrumente können gehebelt werden, etwa Forex, Indizes, Aktien, Rohstoffe, Staatsanleihen und börsengehandelte Fonds.
Hebel ist besonders verbreitet im Devisenmarkt, da die Kursschwankungen dort tendenziell recht gering sind und für einen aussichtsreichen, nennenswerten Gewinn enorme Mengen an investiertem Kapital erforderlich wären.
Warum Hebel einsetzen?
Der Hebel ist ein wichtiges Merkmal, das für einen Trader ein mächtiges Werkzeug sein kann. Er ermöglicht es Ihnen, relativ kleine Preisbewegungen zu nutzen, die Exposition Ihres Portfolios zu erhöhen und Ihr Kapital ganz allgemein weiterreichen zu lassen.
Vorteile des Hebels
Gehebelter Handel kann ein sehr wirksames Werkzeug sein, wenn Sie verstehen, wie er funktioniert. Zu seinen Vorteilen zählen unter anderem:
Höhere Gewinne: Der gleiche Kapitalbetrag kann zu einem deutlich größeren Gewinn führen, als wenn die Position ohne Hebel ausgeführt würde. Man kann dies auch so betrachten, dass man eine bestimmte Positionsgröße mit nur einem Bruchteil des Kapitals kontrollieren kann.
Kapital freisetzen: Der Einsatz von Hebel bedeutet, dass Sie Kapital freisetzen, das für andere finanzielle Chancen genutzt werden kann, was durch die Diversifizierung Ihres Portfolios sogar das Risiko senken kann.
Leerverkäufe: Spekulieren an den Märkten mit gehebelten Produkten ermöglicht es Ihnen, sowohl von steigenden als auch von fallenden Marktbewegungen zu profitieren – bekannt als Short-Gehen.
Nachteile des Hebels
Verstärkte Verluste: Während Gewinne beim Einsatz von Hebel erhöht werden, gilt dasselbe auch für Verluste. Da Sie weniger als den vollen erforderlichen Betrag für diese Positionsgröße investieren, könnte bereits eine kleinere Kursschwankung Ihre Margin komplett aufzehren. Es ist daher entscheidend, sicherzustellen, dass das eingegangene Risiko zu Ihren Risikomanagement-Regeln passt, und Ihren Trade fortlaufend hinsichtlich des schwebenden PnL zu bewerten.
Keine Rechte für Inhaber: Das Eigentum am Vermögenswert geht verloren, wenn Sie mit Hebel handeln. Bei der Nutzung gehebelter Produkte können sich Dividenden auswirken. Anstelle einer Dividende wird Ihr Konto entsprechend dem Betrag Ihrer Position gutgeschrieben oder belastet.
Nachschussforderungen (Margin Calls): Um Ihren Trade offen zu halten, müssen Sie unter Umständen zusätzliche Mittel einzahlen, wenn sich der Trade gegen Sie bewegt. Eine Nachschussforderung zu erhalten bedeutet, dass Sie der Position Kapital hinzufügen müssen, um sie zu halten – andernfalls werden Sie gezwungen, sie zu schließen (bekannt als Liquidation).
Gebühren: Das Geld, das zur Eröffnung der Position verwendet wird, wird Ihnen beim Einsatz von Hebel effektiv gegen die Kosten Ihrer Einlage geliehen. Häufig fällt eine kleine Gebühr an, um Ihre Position über Nacht offen zu halten.
Fazit
Mit Hebel können Trader ihre Marktexposition mit weniger Kapital erhöhen. Das bringt Vorteile mit sich, etwa die Möglichkeit, größere Gewinne zu erzielen und Kapital für andere Trades freizusetzen.
Allerdings ist er nicht ohne Risiken, und Trader müssen den Hebel verstehen und sicherstellen, dass sie die richtigen Berechnungen angestellt haben, bevor sie ihn in ihrem Trading einsetzen.
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